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Paritätischer SH gegen Bezahlkarte

"Das Urteil des Hamburger Sozialgerichts bezüglich der Bargeldobergrenze geht in die richtige Richtung", sagt Michael Saitner, geschäftsführender Vorstand des Paritätischen Schleswig-Holstein, mit Blick auf die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete. Anders als das Sozialgericht halte der Paritätische die Bezahlkarte für menschenunwürdig, teilte der Sozialverband gestern mit. Dennoch mache das Urteil deutlich, dass eine Bargeldobergrenze an der Realität vorbeigehe. Saitner bezeichnet die Bezahlkarte als populistisches Instrument, "das vollkommen an der Lebensrealität Geflüchteter und an den tatsächlichen Problemen vorbeigeht".

EPD

Laut Michael Saitner vom Paritätischen SH mache das Urteil deutlich, dass eine Bargeldobergrenze an der Realität vorbeigehe. (Symbolfoto: Pixabay)